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Wie finanziert man eine Weltreise? So verwirklichst du deinen Traum!

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Eine Weltreise zu finanzieren ist eigentlich ganz einfach…

Wenn du das hier liest, träumst du wahrscheinlich auch davon deinen Rucksack zu packen, los zu ziehen und die riesige weite Welt und all ihre erstaunlichen Wunder mit deinen eigenen Augen zu sehen. Doch nicht nur das, du willst auch die tausenden verschiedenen Gerüche in dich aufsaugen und das Essen fremder Kulturen probieren. Du möchtest am liebsten jetzt sofort Abenteuer erleben und Menschen aus fernen Ländern kennen lernen. Doch dann fragst du dich: Wie finanziert man eine Weltreise?!

Bevor du dich blindlings nur mit deinem Rucksack und deinem Pass bewaffnet in das nächstbeste Transportmittel deiner Wahl setzt um in die Ferne zu ziehen, lass mich dir ein paar Tricks verraten. Mit diesen Tricks gelingt es dir ganz leicht deine Träume zu verwirklichen. Die eigene Weltreise finanzieren kann man nämlich, sofern man ein klein wenig Vorlaufzeit hat, fast schon so einfach, dass man sich fragt, warum das kaum jemand macht.

Nicht das Wie sondern das Warum ist entscheidend für eine erfolgreiche Finanzierung deiner Weltreise

Die gute Nachricht ist: eine Weltreise zu finanzieren ist eigentlich viel einfacher, als viele Leute denken. Das Problem ist eher ein anderes und wird oftmals übersehen bzw. ignoriert. Viel wichtiger als das “Wie” ist nämlich das “Warum”, denn nur mit einem klaren Ziel vor Augen wirst du das Durchhaltevermögen aufbringen können, um deine Weltreise bezahlbar zu machen.

Warum willst du reisen? Willst du überhaupt eine Weltreise machen oder nervt dich nur dein aktueller Job, deine Beziehung oder ein andere Umstand deines Lebens? Wird die Reise daran wirklich etwas verändern? Werde dir klar, was du willst und mache dann den wichtigsten Schritt: schnapp dir Papier und Stift und schreibe ganz genau auf, warum du eine Weltreise unternehmen willst.

Dann, so dumm sich das auch anhören mag, malst du deinen Reisetraum mit Buntstiften auf. So kannst du das große Ziel vom Reisen einfacher visualisieren. Du kannst auch Fotos aus Zeitschriften und Katalogen ausschneiden und aufkleben. Hauptsache ist, du baust dir eine Art Schrein. Das ist wichtig, denn von nun an wirst du dir dein Kunstwerk jeden Tag zwei mal Anschauen. Einmal nach dem Aufwachen und einmal vorm Zubettgehen.

Wenn du das zu deinem täglichen Mantra machst, wird sich der Wunsch nach der Reise um ein vielfaches multiplizieren, was es dir leichter machen wird, die folgenden Schritte konsequent durchzuziehen. Jeder “Cheatday” ist verlorenes Geld und sabotiert die Finanzierung einer Weltreise. Wenn du dir wirklich jeden Tag vor Augen führst, worum es geht, wird es dir ein leichtes sein dein Geld beisammen zu halten und mehr und mehr zu vermehren.

Was ist deine Definition einer Weltreise?

Was erhoffst du dir von der Weltreise? Willst du einfach nur eine Hand voll Länder sehen, in denen du noch nicht warst und dann wieder nach Hause oder willst du gleich den ganzen Rest deines Lebens umherwandern und jedes Land dieser Welt bereisen, bevor du dich irgendwo auf unbestimmte Zeit nieder lässt? Zehn Länder? 100 Länder? Vier Wochen? Drei Monate? Ein Jahr? Auf Unbestimmt Zeit? Wann ist deine Weltreise vorüber? Willst du eine bestimmte Zeit lang in einem bestimmten Land leben oder lieber von A nach B ziehen und jede Woche etwas anderes sehen?

Neben dem Warum ist das Was und das Wie lang ebenfalls wichtig. Jeder hat da andere Vorstellungen und wir waren sehr überrascht, als wir zwei Monate am Stück auf Bali verbrachten und ein Freund meinte, wir würden ja gar keine richtige Weltreise machen, da wir so lange an einem Ort lebten. Er hatte einfach eine andere Vorstellung von einer Weltreise als wir.

Jeder hat eine andere Vorstellung von einer Weltreise und definiert sie anders. Manch einer will jede Woche an einem anderen Ort sein und jemand anderes möchte wiederum immer mehrere Monate an einem Ort leben um das Leben und den Alltag kennen zu lernen und mit Einheimischen anzubandeln. Beides ist absolut Okay und es kommt auf den eigenen Geschmack an.

Um nachher nicht enttäuscht zu werden und dein finanzielles Polster besser planen zu können, solltest auch du deine Weltreise für dich definieren. Was bedeutet für dich eine Weltreise? Welche Dinge willst du erleben? Gibt es besondere Orte, die du sehen oder Aktivitäten, die du unternehmen möchtest? Auch hier kann der Schrein hilfreich sein, auf den du Fotos der Orte und Aktivitäten klebst.

Das gilt es vor der Finanzierung der Weltreise zu wissen

Nachfolgend gebe ich dir nochmal eine Übersicht über die Punkte, die du vor der eigentlichen Finanzierung deiner Weltreise beachten und planen solltest. Je detaillierter du dabei vorgehst, desto einfacher wird es dir später fallen die entsprechenden finanziellen Mittel dazu aufzubringen. Gute Planung ist nämlich – wie so oft im Leben – das A und O.

Du wirst nicht drum rum kommen und mal einen Abend mit Block und Bleistift verbringen um das Ganze zu durchdenken. Am besten wiederholst du die Planung alle paar Monate und verfeinerst deinen Plan. Führe dir vor Augen, dass kein Plan in Stein gemeißelt ist. Alle Pläne lassen sich ändern und neu berechnen aber wenn man gar keinen Plan hat, wird es mit der Kalkulation der Kosten ziemlich schwierig, ja sogar unmöglich.

Vor der Finanzierung einer Weltreise gilt es nämlich erst einmal heraus zu finden, was dich die Reise ungefähr kosten wird. Dabei berechnen sich die Gesamtkosten einer Weltreise aus den folgenden Faktoren:

  • Dauer
  • Zielländer
  • Reisestil
  • Startzeitpunkt

Auf diese Punkte gehe ich nun im Detail ein und erkläre dir, worauf du achten musst und in wie fern der jeweilige Faktor in die Berechnung einfließt.

Dauer – Wie lange willst du reisen?

Nachdem du im vorherigen Kapitel dein Warum gefunden hast, solltest du dir als nächstes ganz genau überlegen, wie lange du reisen möchtest. Hiervon hängen nämlich sehr viele andere Dinge ab. Doch muss die Dauer einer Weltreise nicht zwingend ausschließlich vom Inhalt des Geldbeutels abhängen. Auch äußere Umstände können beeinflussen, wie lange deine Reise dauert.

Hast du z. B. gerade dein Abitur fertig und bereits einen Studienplatz in der Tasche, so wirst du zum Start des Studiums zurück kehren wollen. Meist ist die Weltreise dann nach höchstens einem Jahr schon wieder vorbei. Als Angestellter könntest du für die Weltreise vielleicht ein Sabbatjahr nehmen. Auch dann ist der zeitliche Rahmen vorgegeben.

Nach dem Studium folgt meist direkt ein Job oder vielleicht wartet zu Hause auch eine Ausbildung auf dich. Oder hast du schon einen guten Job und möchtest ihn nicht kündigen? Oder ist es genau umgekehrt? Hast du einen langweiligen Job, der dich nervt und möchtest du gern auf unbestimmte Zeit die Welt erkunden, bevor du dich nach einer neuen Position umsiehst?

In welcher Situation du dich auch befindest, ob du selbst entscheiden kannst wie lange du unterwegs sein willst oder es dir von außen vorgegeben wird, schreib dir auf wie lange die Reise geht. Schreibe Start- und Enddatum auf und rechne aus, wie viele Tage es sind. Die Anzahl der Tage wird später wichtig, denn sie bestimmt wie viel Geld du insgesamt brauchst.

Je länger du unterwegs bist, desto mehr kostet es logischerweise auch. Selbst wenn du reisen willst, bis das Geld alle ist, solltest du dir trotzdem wenigstens ein fiktives “bis dahin will ich mindestens unterwegs sein” Datum aufschreiben. Ansonsten ist deine Reise viel schneller vorbei, als sie eigentlich müsste. Natürlich kannst du so ein Datum auch jederzeit wieder verschieben. Es dient dazu, dass du dich besser beherrschen kannst und nicht unnötig Geld zum Fenster rauswirfst.

Zielländer – Wie viele und welche Länder willst du bereisen?

Nachdem du nun im Groben weißt, wie lange deine Weltreise dauern wird, kannst du dich damit befassen, wohin die Reise eigentlich gehen wird. Willst du die herrliche und facettenreiche Geschichte Europas erforschen und mal per Zug über Lissabon nach Rom und als nächstes nach Berlin fahren? Oder willst du im unkonventionellen Asien mit einem gemieteten Roller durch die Berge fahren und versteckte Tempel erkunden um gigantische Buddha-Statuen aus massivem Gold zu bestaunen?

um die weltreise zu bezahlen muss man erst wissen wie viel geld man braucht

Mache dir unbedingt eine Liste der Länder, die du bei deiner Weltreise gerne sehen möchtest. Dies ist wichtig, denn jedes Land ist unterschiedlich teuer. Mit der Hilfe von Seiten wie Ländervergleich (Spalte Lebenshaltungskosten) kannst du nachschauen, wie Teuer das Leben in deinen Wunschdestination ist.

Den Prozentsatz aus der Vergleichsspalte kannst du als Anhaltspunkt nehmen und mit deinen aktuellen Ausgaben multiplizieren. Somit bekommst du eine Vorstellung davon, wie teuer das Leben im Ausland ist. Zu den aktuellen Ausgaben kommen wir später nochmal im Detail im Kapitel Haushaltsbuch. Zu 100 Prozent genau wirst du die korrekten Kosten natürlich niemals erraten und das ist auch nicht der Punkt.

Der Punkt ist, dass du dich mit den Preisen beschäftigst und ein Gefühl dafür bekommst, was das Leben in den jeweiligen Ländern kosten, welche Länder teurer und welche günstiger sind. Frag doch einfach mal in einer der Backpacker Gruppen der jeweiligen Lander nach, was ein Kilo Nudeln oder eine Flasche Bier kosten. Was zahlt man für einen Wocheneinkauf und wie viel geben andere pro Tag aus? So kommst du der Möglichkeit die Gesamtkosten deiner Reise zu planen Schritt für Schritt ein Stückchen näher.

Reisestil – Wie sieht dein Reisestil aus?

Der vorletzte Punkt auf der Liste ist der Reisestil. Wie wird dein Reisestil aussehen? Wirst du versuchen so günstig wie möglich zu reisen? Oder hast du vor mal so richtig auf den Putz zu hauen? Möchtest du viele geführte Touren unternehmen? Willst du in Hotels oder im Hostel schlafen? Im Privatzimmer oder 20er Schlafsaal? Wärst du bereit dich 22 Stunden lang auf einen Plastikhocker in den Mittelgang eines Busses zu setzen oder würdest du lieber 50 Euro mehr ausgeben und die Strecke in einem Zehntel der Zeit fliegen? Warum nicht mal per Anhalter fahren? Und wo und was wirst du essen?

Transportkosten lassen sich gut schon im Vorfeld herausfinden. Genau so die Kosten für Hotels. Diese kannst du nämlich bei den meisten Anbietern online nachschauen. Für Flüge kann man Plattformen wie Momondo benutzen um den Preis zu prüfen. Kosten für Hostel findet man dagegen schon schwerer heraus. Sie sind oft nur für touristische Gebiete online einsehbar. Vor Ort bezahlt man jedoch oft weniger, weil es Konkurrenz gibt, die nicht online vertreten ist.

Du siehst, viele verschiedene Faktoren machen den Reisestil aus. Je nach dem wie deiner Aussieht, kostet auch ein üblicher Tag mal mehr oder weniger. Multipliziert man einen teuren Reisestil mit einer langen Reisedauer, ergibt das logischerweise eine sehr teure Reise. Es ergibt sich somit ein Dreieck für die Gesamtkosten aus Reisedauer, Grundkosten des jeweiligen Landes und den eigenen Ansprüchen an Luxus. Will man die Gesamtkosten reduzieren, muss man an einer der drei Stellschrauben drehen.

Wie sieht dein Idealer Reisestil aus? Wenn du es weißt, kannst du die Kosten der Weltreise schon wieder ein Stückchen besser planen. Es gibt viele gute Tools, mit denen du online nachschauen kannst, was eine Übernachtung, ein Flug oder eine Tour kostet. Nutze sie.

Startzeitpunkt – Wann willst du los?

Du weißt warum du reisen willst, wohin du reisen willst und wie lange du reisen willst? Prima, dann ist der nächste Schritt die Beantwortung der Frage nach dem Wann. Wann willst du lost? Das Wann hat zwar keinen unmittelbaren Einfluss darauf, wie viel Geld du insgesamt benötigst, limitiert aber oftmals einige der anderen Faktoren.

Wie finanziert man eine Weltreise, die in zwei Wochen starten soll und für die man noch keinen Cent zurück gelegt hat? Wahrscheinlich gar nicht, sofern du nicht spontan im Lotto gewinnst. Zwar kommt später im Kapitel Weltreise während der Weltreise finanzieren noch etwas dazu, worauf ich jedoch hinaus will ist, wenn du schon weißt wie viel Kohle du in etwa benötigen wirst, du dir einen zeitlichen Rahmen setzen musst, in dem du das Geld auftreiben willst.

Sagen wir du brauchst für die Umsetzung deines Traumes 30.000 Euro und du willst in einem Jahr los, dann musst du pro Woche ca. 577 Euro auftreiben. Das ist schon eine gute Summe. Willst du erst ein Jahr später los, dann sind es nur noch rund 288 Euro pro Woche.

Der Startzeitpunkt entscheidet also nicht darüber wie viel du brauchst, sondern ob es überhaupt realistisch ist so viel Geld zusammen zu bekommen. Stehen deine Daten schon fester, so musst du wohl oder übel an einem der anderen Parameter schrauben. Entweder suchst du dir günstigere Länder, verkürzt die Dauer oder passt deinen Reisestil an.

Was kostet eine Weltreise – Eine Orientierungshilfe

Wenn du dir immer noch unsicher über die Kosten der Weltreise bist, kannst du dir unser kostenloses Reisekosten eBook herunter laden um eine grobe Vorstellung davon zu bekommen, welche Ausgaben dich erwarten. Das sollte natürlich nur als grobe Richtlinie dienen, denn jeder reist anders ja anders und wir waren außerdem auch zu Zweit unterwegs. So kann man sich diverse Kosten teilen, für die man alleine ganz einstehen müsste.

Die Finanzierung der Weltreise im Vorfeld

Kommen wir nun zum ersten Teil der Antwort auf die Frage, wie man eine Weltreise finanziert: Wie finanziert man eine Weltreise im Vorfeld? Damit meine ich alle Schritte, die du vor Antritt deiner Reise unternehmen kannst und solltest, damit du zum Reiseantritt genügend Geld auf deinem Konto hast.

Im nächsten Kapitel geht es dann darum, wie man während der Reise selbst noch ein paar Kröten auftreiben kann um sich die Weiterreise bezahlen zu können. Doch nun erst mal die Dinge, die du jetzt direkt unternehmen solltest.

Haushaltsbuch schreiben

Die Finanzierung einer Weltreise ist, wie in der Einleitung bereits beschrieben, eigentlich eine ganz einfache Sache. Es gibt einige wenige Punkte zu beachten und umzusetzen. Das kann jeder, ist einfach und nach einer kurzen Eingewöhnungszeit macht es sogar richtig Spaß und man findet immer neue Möglichkeiten.

um an geld zur finanzierung der reise zu kommen sollte man haushaltsbuch führen

Als wirklich ersten Schritt empfehle ich dir unbedingt ein Haushaltsbuch zu führen, falls du das nicht sowieso schon tust. Was früher noch in jeder Familie gang und gäbe war, wird heute leider kaum noch praktiziert und daher muss man es erst einmal erlernen.

Ein Haushaltsbuch ist ein Buch, in dem du all deine Einnahmen und Ausgaben einträgst. So ist es ein leichtes den Fluss des eigenen Geldes zu verfolgen. Kennst du den Spruch “Am Ende des Geldes ist noch so viel Monat übrig”? Nun, mit einem Haushaltsbuch hast du am Ende des Geldes nicht unbedingt weniger Monat, dafür weißt du aber ganz genau, wo das Geld geblieben ist.

Bilanz ziehen

Fange also an, all deine Ausgaben auf Papier fest zu halten. Plane dir dafür jeden Abend 5 bis 10 Minuten deiner Zeit ein und halte dich daran. Den Tag über kannst du dir Notizen im Handy machen um nichts zu vergessen. Wichtig ist, dass du wirklich jede Ausgabe und Einnahme aufschreibst.

Am Ende des Monats ziehst du dann eine Bilanz. Dabei müssen Einnahmen – Ausgaben = Restbetrag auf deinem Konto ergeben, ansonsten hast du irgendwo einen Fehler gemacht. Gerade in der ersten Zeit solltest du auf ein physisches Haushaltsbuch zurückgreifen. Die gibt es z. B. gratis bei der Sparkasse – einfach mal am Schalter nachfragen. Physisch, damit du was zum anfassen hast.

Später, wenn die Führung so in Fleisch und Blut über gegangen ist, kannst du auch zu Apps oder Tabellen (Excel oder Google Docs) greifen, um die Bilanzen einfacher zu generieren doch gerade am Anfang ist ein echtes Heft oder Buch ein größerer Motivator als ein Icon auf dem Homescreen.

Nur Bares ist Wahres (oder wenigstens ein Stück Papier zum Anfassen)

In diesem Sinne solltest du auch anfangen mehr mit Bargeld zu bezahlen. So bequem das Zahle mit EC-, Kreditkarte oder PayPal auch sein mag, so gefährlich ist es auch. Wer hat noch nicht die Geschichte vom Kind gehört, welches für mehrere tausend Dollar In-App Käufe auf dem Smartphone der Eltern getätigt hat? Es hatte keinerlei Bezug zum Geld.

Und ist es nicht verwunderlich, dass gerade die jungen Generationen oftmals hoch mit Konsumschulden verschuldet sind? Hat man das Geld, welches man ausgibt, nicht in der Hand, läuft man Gefahr es zu verschleudern. Deswegen ist es auch so wichtig fest zu halten, wohin das Geld wandert. Die Karte ist wesentlich leichter aus der Hand gegeben, als der 50 Euro Schein.

Wenn man dann doch mal mit dem Plastik zahlt, nimmt man wenigstens die Quittung mit und schaut sie sich abends beim Haushaltsbuchschreiben an und versucht zu verinnerlichen, wie viel dieser kleine Fetzen Papier wert ist. Nimm doch z. B. mal eine Quittung in die eine und den Gegenwert in Bar in die andere Hand. Es wird dir die Augen öffnen.

Sparpotential identifizieren

Der eigentlich Sinn des Haushaltsbuch ist nicht nur das reine festhalten der Ein- und Ausgaben. Das bringt dir nämlich so erst mal rein gar nichts. Der wahre Zweck ist es Sparpotentiale zu identifizieren. Wenn du deine monatliche oder meinetwegen auch wöchentliche Bilanz ziehst, kannst du deine Ausgaben nach Kategorien zusammen fassen.

Wie viel gibst du im Monat z. B. für Benzin aus? Wie viel für Kleidung? Wie viel für Parties und Genussmittel? Handy unter Internet? Unterhaltung? Essen? Nonsens? Gruppiere die Ausgaben und schaue, auf was du davon verzichten kannst (Mehr dazu im Kaptel Geld sparen).

Aus den Augen aus dem Sinn

Damit du nicht Gefahr läufst dein für die Weltreise vorgesehenes Geld aus Versehen zu verschleudern, rate ich dir dringend zur Eröffnung eines separaten Kontos für deine Ersparnisse. Was aus den Augen ist, ist bekanntlich aus dem Sinn. Wenn du Geld sparst (siehe Kapitel Geld sparen), sollte dies auf ein separates Konto erfolgen, auf das du nicht ständig guckst.

wie finanziert man eine weltreise? indem man sein geld versteckt

Lass das Gesparte ruhig etwas in Vergessenheit geraten und kontrolliere höchstens alle paar Wochen mal, ob du noch im Plan bist. Hast du gut geplant, weißt du ja, wie viel Geld du pro Woche bzw. Monat zurück legen musst, um im Plan zu bleiben.

Ich kann dir dazu sowohl das DKB Cash Konto als auch das Comdirekt Konto empfehlen. Beide Konten sind komplett kostenlos, brauchen keinen Mindestgeldeingang pro Monat und kommen mit einer kostenlosen Giro- und Visa-Karte, mit denen du sowohl im Innland als auch im Ausland kostenlos Geld abheben kann – und Bargeld ist, wie du nun weißt, wichtig!

Geld sparen für die Weltreise

Achtung, jetzt wird es wichtig. Dieses Kapitel ist das wohl wichtigste, wenn du wissen willst wie man sich eine Weltreise finanziert. Das Zauberwort heißt: sparen. Wer hätte das wohl gedacht? Okay, genug Sarkasmus, denn das was jetzt kommt ist wirklich wichtig. Es gibt nämlich die unterschiedlichsten Möglichkeiten zu sparen. Da du nun ein Haushaltsbuch führst und genau weißt, wofür du dein Geld ausgibst, kannst du anfangen gezielt Geld zu sparen.

Genussmittel

Bei den meisten Leuten bieten Genussmittel das größte Sparpotential. Auch wenn es am Anfang schwer ist, sich gewisse Dinge zu verkneifen, so ist die Belohnung der Weltreise doch um so größer, vor allem wenn du dein Warum kennst und stets vor Augen hast.

Beispiele für Genussmittel sind Alkohol, Zigaretten oder Süßigkeiten. Gerade hier sollte es noch einfacher sein zu verzichten, schont es doch nicht nur den Geldbeutel sondern gleichzeitig auch die Gesundheit. Wenn du also rauchst, ist genau jetzt der Zeitpunkt aufzuhören und auch wenn hier und da mal ein Bier okay ist, muss man doch nicht jedes Wochenende zum Komasaufen.

Ausgehen und Veranstaltungen

Generell sind Parties, zumindest in Clubs oder Kneipen, wahre Geldfresser und was hat man schon davon, außer dem dicken Kopf am nächsten Morgen? Mach doch lieber eine Party mit Freunden bei dir zu Hause (oder besser bei ihnen, lautet doch die Hausparty Regel #1: sei nicht der Gastgeber ;P), da kann man sich auch gut betrinken.

Statt ins teure Kino zu gehen kannst du Popkorn viel günstiger selber machen und einen Film kannst du auch zu Hause schauen. Ich sage jetzt nicht, dass du auf Grauzonenportalen den neusten Film streamen sollst aber muss ein Besuch im teuren Lichtspielhaus wirklich sein? Ich finde nein, wenn du mit dem Geld auch eine Expedition in den australischen Outback finanzieren könntest.

Generell ist ausgehen immer teurer als daheim zu bleiben und auch wenn es ab und an okay ist, solltest du dir immer zwei mal überlegen ob du weg gehst oder das Geld besser in dein Sparschwein steckst.

Unnötige Versicherungen und Verträge

Fitnessstudio, Netflix, Bausparvertrag, Lebensversicherung, Kabelfernsehen, Handy – haben wir nicht alle mal den ein oder anderen Vertrag abgeschlossen? Willst du deine Weltreise finanzieren, wird es Zeit zum Entrümpeln. Alles was nicht wirklich wichtig ist, wird raus geschmissen.

Statt Fitnessstudio kannst du genau so gut Eigengewichtsübungen machen, joggen und mit dem Fahrrad fahren. Statt dich von Netflix berieseln zu lassen oder Pay-TV zu schauen, kannst du Bücher lesen. Der Handyvertrag wird gekündigt und durch eine Prepaid-Karte ersetzt. Unnötige Versicherungen werden gekündigt.

Gleiches gilt für Abonnements von Zeitungen oder News-Apps. Als nächstes gilt es nach Alternativen zu unverzichtbaren Verträgen zu schauen. Wann hast du das letzte mal geprüft, ob es bei dir nicht einen günstigeren Strom-/Gas-/Wasseranbieter gibt? Gibt es einen billigeren Internet- und Telefonanbieter, bei dem du etwas sparen kannst?

Sonstige Ausgaben reduzieren

Nachdem du die wiederkehrenden Ausgaben so gut es geht reduziert hast, gilt es auch die sonstigen Ausgaben zu reduzieren. Statt essen zu gehen kochst du selber. Kochst du größere Portionen kommst du günstiger weg, musst nichts wegwerfen weil das Rezept z. B. einen halben XYZ benötigte und die andere Hälfte im Kühlschrank schlecht wird und du kannst etwas einfrieren oder am nächsten Tag mit auf die Arbeit nehmen.

Kaffee kochst du zu Hause und nimmst ihn im Thermobecher mit statt ihn teuer an der Tanke oder bei Starbucks zu kaufen. Statt alle paar Wochen neue Klamotten zu kaufen trägst du deine Sachen einfach länger und gehst bei günstigeren Läden shoppen satt auf ungerechtfertigt teure Marken wegen ihres Status zu setzen.

Generell sind Statussymbole wie das neueste Modell des Handys, eine teure Uhr oder Markenkleidung zu vermeiden. Weiterhin kannst du versuchen dir keine Apps bzw. In-App-Käufe mehr zu leisten – auch das ist in meinen Augen rausgeworfenes Geld. Es gibt für fast jede Software eine kostenlose Alternative und mal ehrlich, brauchst du wirklich das 35. Computerspiel?

Hast du teure Hobbys? Vielleicht ist es nun an der Zeit sie aufzugeben oder sich ein günstigeres Hobby zu suchen. Die Aufgabe eines Hobbys kannst du auch gleich mit dessen Liquidierung kombinieren (siehe Kapitel Ballast loswerden).

Wechselgeld

Wenn du meinen Tipps fleißig folgst, bezahlst du so gut wie alles was du kannst in Bar. Hier ist das schöne, dass man oft Wechselgeld bekommt. Statt dieses jedoch für unnötige Kleinigkeiten wie Kaugummis oder anderen Nonsens auszugeben, wirfst du all dein Wechselgeld in ein Sparschwein und verstaust selbiges in einem Schrank gemäß dem Motto “Aus den Augen, aus dem Sinn”.

Für Annika und mich hat es damals immer eine Punica-Flasche getan, welche wir im Büro im untersten Fach eines Sideboards “versteckten”. Einmal im Jahr haben wir die Flasche zur Bank gebracht und dabei meist eine nette, dreistellige Summe erhalten.

Spare am Monatsanfang automatisiert damit du es nicht vergisst

Wenn du all deine Kostenfresser identifiziert und reduziert hast, du ein separates Sparkonto besitzt und genügend finanzielle Mittel hast um selbiges zu füllen, gilt es das Sparen so weit es geht zu automatisieren. Alle reduzierten regelmäßigen Ausgaben solltest du unmittelbar am Monatsanfang bzw. dann wenn du dein Gehalt bekommst weg sparen, damit du gar nicht erst Gefahr läufst sie auszugeben (mehr dazu auch im Kapitel Mach dich ärmer als du bist).

Hast du z. B. Verträge gekündigt, die doch sonst 30 Euro im Monat gekostet hätten und alternativen gefunden, die dich weitere 5 Euro monatlich sparen, so leg dir einen Dauerauftrag an, der automatisch 35 Euro auf dein Sparkonto überweist. Den Dauerauftrag machst du, damit du es nicht vergisst oder gar auf den Gedanken kommst das Geld für etwas anderes “wichtiges” auszugeben. Wenn es so wichtig ist, wie du denkst, wirst du das Geld auf andere Weise aufbringen können.

Mach dich ärmer als du bist

Je schneller dein Geld nach deiner Gehaltszahlung leer ist, desto weniger gibst du automatisch aus. Vielleicht hast du es schon selbst fest gestellt. Direkt nachdem du Geld bekommen hast, bist du großzügiger und gönnst dir etwas. Je weniger du im Laufe des Monats hast, desto sparsamer wirst du und am Ende des Monats, wenn nichts mehr da ist gibst du auch fast gar nichts mehr aus.

Bei den meisten Leuten ist nach einem halben Monat schon weit mehr als die Hälfte des Geldes weg und trotzdem kommen sie am Ende doch immer über die Runden. Deswegen ist es wichtig dann zu sparen, wenn viel da ist. Sonst kommst du nie dazu weil alles, was du sparen könntest schon ausgegeben ist.

Doch das ist nicht, was ich dir in diesem Kapitel verraten möchte. Es ist ein Trick, den nur die wenigsten kennen: rechne dich künstlich arm. Es ist eine Sache, das gesparte Geld aus Verträgen und Versicherungen direkt weg zu legen aber das Armrechnen ist nochmal eine Kunst für sich.

Gehörst du auch zu den Leuten (oder kennst du solche) die groß Aufschreien, wenn am Anfang des Jahres die Versicherung fürs Auto fällig wird oder die sich ärgern, wenn sie alle drei Monate die GEZ bezahlen müssen? Dabei ist es doch klar, dass diese Kosten jedes Jahr oder alle paar Monate aufs neue anfallen.

Warum sie also nicht auf den Monat herunter rechnen und direkt am Monatsanfang weg legen? So können sie kein Loch in dein Konto reissen, wenn sie fällig werden und es gibt nichts schlimmeres als Konsumschulden. Während die Bank dir nämlich so gut wie keine Zinsen auf dein Gespartes gibt, scheuen sie sich kein bisschen dir horrende Zinsen auf deinen Dispo-Kredit zu berechnen.

Sei daher schlau und schaue welche regelmäßigen Kosten du identifizieren kannst, breche sie runter und spare sie automatisch per Dauerauftrag weg. Es gibt aber auch getarnte regelmäßige Kosten und die sind schon etwas schwerer zu finden. Was ist z. B. wenn dein Auto kaputt geht? Damit kann man ja nicht rechnen, oder etwa doch?

Klar kann man, warum auch nicht? Nimm einfach einen fiktiven Wert für Reparaturen an (z. B. eine Reparatur für 800€ pro Jahr), breche ihn auf den Monat herunter (66,66 €) und spare das Geld automatisch weg. Tritt der Worst Case ein und das Auto geht kaputt, hast du das Geld parat und musst dir keine Sorgen darum machen. Musst du nichts reparieren, umso besser: mehr Geld für die Weltreise und du musst nicht an deine Reserven gehen.

Generell solltest du es tunlichst vermeiden jemals an dein Erspartes zu gehen. Dazu könntest du z. B. bei deiner Bank nachfragen, ob man das Konto bis zum Tag X für Auszahlungen sperren kann oder du richtest es ein, dass eine zweite Person eine Abhebung absegnen muss.

Ballast loswerden und zu Geld machen

Wie vorhin schon kurz angesprochen kannst du, um an Geld für eine Weltreise zu kommen, deine Hobbys ausgeben und Liquidieren, sprich alles verkaufen, was du nicht mehr benötigst. Wir haben damals unheimlich viele Super Mario Figuren in allen Größen gesammelt.

Nachdem wir sie alle verkauft hatten, waren wir etwas schockiert, wie viel Geld wir im Laufe der Jahre dafür ausgegeben haben müssen, denn natürlich bekamen wir weniger als den Neupreis und es war trotzdem eine ordentliche Summe.

Auch sonst hat jeder Ballast, den man loswerden kann. Alles was nicht niet- und nagelfest kannst du auf eBay oder in Kleinanzeigenportalen einstellen. Du wirst dich wundern wie viel manche Leute bereit sind für Dinge zu zahlen, von denen du denkst, dass sie keiner haben will.

Ich habe mal ein altes Kinderfahrrad meiner Nachbarn für 50 € auf eBay verkauft, welches diese auf den Sperrmüll stellen wollten. 50 € für 10 Minuten Arbeit ist kein schlechter Stundenlohn, wenn du mich fragst. Also, alles was nicht mehr gebraucht wird, wird verkauft. Je früher du anfängst, desto besser, denn dann hast du keinen Zeitdruck und es gibt fast nichts, was man nicht zu Geld machen kann.

Wohnung aufgeben oder vermieten

Eine Wohnung zählt oft zu den größten Ausgaben. Kannst du vielleicht bei Familie oder Freunden unterkommen, während du deine Reise vorbereitest und dafür sparst? Vielleicht sogar permanent? Oder wie wäre es mit einer WG? Ggf. könntest du sie auch untervermieten oder deine eigene WG gründen, falls du ein Zimmer frei hast. Wenn du ab und zu mal ein paar Nächte auswärts unterkommen kannst, kannst du dein zu Hause ja bei Airbnb einstellen.

Für die Reise würde ich dir aber ultimativ davon abraten deine Wohnung einfach nur zu untervermieten. Was ist, wenn es Probleme mit dem Mieter gibt oder er auszieht? Wie findest du einen Nachfolger oder willst du eine teure Wohnung bezahlen, die du nicht nutzen kannst? Wäre doch blöd, wenn deine Wohnung der Grund dafür wäre, deine Reise abbrechen zu müssen, nicht wahr?

Zweit- und Nebenjobs oder Überstunden

Eine weitere Möglichkeit wie du deine Weltreise schneller finanzieren kannst, ist es einen Zweit- bzw. Nebenjob anzunehmen. Da du, wenn du diesem Guide folgst, eh nicht mehr so viel Zeit mit Fernsehen und Ausgehen verbringst, solltest du dafür auch genügend Zeit haben. ;P Okay, Spaß beiseite, such dir eine zusätzliche Beschäftigung oder mache Überstunden, sofern diese bezahlt werden. Idealerweise machst du etwas, was dir Spaß macht. So fühlt es sich weniger nach Arbeit an und du verlierst nicht so schnell die Motivation.

Steuerklärung machen

Ich war immer etwas schockiert wenn mit ein Freund oder Bekannter offenbarte, dass er keine Steuererklärung mache, da er ja eh nichts zurück bekommen würde. Dabei ist es dank dem Internet so einfach geworden seine Steuererklärung zu machen und so gut wie jeder kann sich gutes Geld zurück holen, wenn man sie richtig machen.

Oder man beauftragt einen Steuerberater, der einen prozentualen Anteil am erstatteten Geld nimmt, besser gehts doch nicht. Egal wie wenig man zurück bekommt, man bekommt dann auf jeden Fall etwas und Kleinvieh macht auch mist. Die Steuererstattung wandert dann natürlich umgehend aufs Weltreise-Sparkonto.

Die Weltreise während der Weltreise finanzieren?

Nun, da du eine gute Vorstellung davon hast, was du vor der Reise zu tun hast, um deine Weltreise zu finanzieren, möchte ich dir noch ein paar praktische Tipps geben, die du auch während deiner Reise beachten bzw. benutzen kannst um deine Weltreise während der Reise weiter zu finanzieren.

Arbeiten von Unterwegs

Dank unsere Computer-Zeitalters ist es gewissen Berufsgruppen möglich, von überall auf der Welt aus zu arbeiten. Bist du z. B. Programmierer, Berater, Coach oder Journalist, ist alles, was du zum Arbeiten brauchst, dein Laptop und eine Internetverbindung.

Ich selbst habe einige Zeit lang von unterwegs aus als Programmierer gearbeitet und so meine Reise durch Südamerika finanziert. Egal ob als Angestellter oder Freelancer, arbeiten von Unterwegs kann auch sehr stressig sein, vor allem wenn man Deadlines einzuhalten hat und trotzdem etwas sehen will.

Es ist schwer 8 Stunden am Tag zu arbeiten, wenn man 10 Stunden lang im Nationalpark wandern ist. Hat man jedoch den passenden Job, kann es auch Spaß machen. So konnte ich mir stets meine Zeit einteilen und war nicht verpflichtet mindestens 40 Stunden pro Woche zu arbeiten.

Mal machte ich 25, mal 45. Bezahlt wurde ich nach Leistung, sprich Stunden. Schwierig wird jedoch das Eintreiben des Geldes, wenn der Geschäftspartner am anderen Ende der Welt sitzt. Das bringt mich auch schon zum nächsten Punkt.

Passives Einkommen aufbauen

Statt seine Zeit gegen Geld zu tauschen und weiter im berühmten Hamsterrad zu laufen (nur dass es dieses mal an einem anderen Ort mit hoffentlich schönerer Aussicht steht), solltest du anfangen, dich mit passivem Einkommen zu beschäftigen.

Grob gesagt geht es darum sich “Geldmaschinen” zu bauen, die automatisch Geld für dich verdienen – sogar während du schläfst. Ein tolles Beispiel dafür ist dieser Blog oder unser YouTube Kanal. Einmal einen Beitrag verfasst oder ein Video hochgeladen, bietet die Plattform Interessierten rund um die Uhr die Möglichkeit die Inhalte aufzurufen.

Wird dann Werbung abgespielt oder einer unserer Affiliate Links benutzt um ein Produkt zu kaufen, wandern ein paar Cent auf unser Konto. Das gute Kleinvieh mal wieder. Passives Einkommen ist ein unglaublich riesiges Themengebiet und es gibt zig Möglichkeiten auf passive Art und Weise Geld zu verdienen.

Es lohnt sich definitiv sich damit auseinander zu setzen. Dazu empfehle ich dir mal einen Blick in unser Bücherregal zu werfen. Dort findest du ein paar interessante Bücher rund um das Thema.

Work and Travel als Alternative

Als Alternative bietet sich gerade den jüngeren Menschen ein Work & Travel zur Finanzierung der Weltreise an. Dabei bereist man ein fremdes Land und erhält eine temporäre Arbeitserlaubnis mit der man Gelegenheitsjobs annehmen darf.

Australien ist z. B. relativ teuer, man wird aber auch sehr gut bezahlt. Viele junge Backpacker gehen daher einige Monate in Australien arbeiten, verkneifen sich alles, was nicht sein muss (sieh Kapitel Geld sparen) und reisen anschließend von dem Geld durch das wesentlich billigere Asien.

Der Trick mit den Währungen

Egal ob arbeiten von unterwegs, passives Einkommen oder Work & Travel, der Trick zur erfolgreichen Finanzierung der Weltreise liegt in der Währung bzw. dem Land, in dem das Geld verdient wird. Das Geld muss in einer starken Währung aus einem Land mit guter Bezahlung kommen und in einem Land mit schwacher Währung und niedrigen Lebenshaltungskosten ausgegeben werden. So hat man viel mehr vom Geld und kann leben wie Gott in Frankreich. Naja eher in Thailand.

Nicht umsonst gehen so viele Digitale Nomaden nach Südostasien. Dort lebet es sich für einen Bruchteil dessen, was man in westlichen Ländern zahlen müsste. Frische Smoothies und grandiose Mahlzeiten gibt es dort für gerade mal einen Euro. In Deutschland würde man für Vergleichbares mindestens 3 bis 5 Euro auf den Tisch legen.

Kostenlose Übernachtungen und gratis Mahlzeiten

Doch es geht noch besser. Es gibt so viele Möglichkeiten gar nicht erst Geld ausgeben zu müssen. Wie wäre es mit kostenlosen Übernachtungen und Mahlzeiten? Nun ja nicht wirklich kostenlos aber man bezahlt nicht mit Geld sondern mit seinen Diensten.

Projete wie WWOOF (Willing Workers on organic Farms) oder HelpX bieten willigen Arbeiten im Austausch von 4 bis 5 Stunden ihrer Zeit ein Dach über dem Kopf sowie 3 Mahlzeiten am Tag. Auch Housesitting ist eine beliebte Möglichkeit das Geld für die Unterkunft zu sparen. Dabei passt man auf Häuser anderer auf, während diese im Urlaub sind und kann dafür kostenlos dort wohnen.

Oder wie wäre es mit einem Segeltörn? Mit ein bisschen Glück kann man auf einem Boot anheuern und kann so kostenlos von A nach B reisen und wird dabei sogar noch mit Essen versorgt – im Austausch für die Arbeit auf dem Boot versteht sich. Selbst in vielen Hostel kann man für ein bisschen Putzen eine kostenlose Unterkunft finde.

Fazit

Wie man eine Weltreise finanziert, sollte dir jetzt klar sein. Genau so, wie du es möglichst schnell schaffst, die Weltreise zu finanzieren und wie du sie selbst von unterwegs aus weiter finanzieren kannst. Jetzt gilt es all die genannten Schritte auch umzusetzen.

Schnapp dir als Stift und Papier und fange an, ich verspreche dir es lohnt sich. Leider haben wir einige der Punkte, die ich dir auf dieser Seite verraten habe, erst während unserer Reise gelernt. Ich wünschte ich hätte sie vorher gekannt. So hätte unser Budget noch mal einen ordentlichen Schub bekommen.

Ich hoffe ich habe nichts vergessen und falls doch, lass es mich wissen. Du kannst auch gerne ab und zu mal wieder hier rein schauen, denn ich werde diese Seite immer mal wieder mit meinen neuesten Erkenntnissen updaten. Bis dahin, viel Erfolg mit deiner Reise. Möge das Geld mit dir sein. 😉

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